Dienstag, Mai 09, 2006

KlischeeReport: Houser

Houser

(Anmerkung zum Bild: Ja, mit den Brillen und den Frisuren könnten es auch 2 geschmacksverirrte und schwule Emos sein... sieht so aus - isses aber nich: Diese 2 "Hübschen" sind für die House-Szene das, was Aggro für HipHop und Manowar für Metal ist)


Gibt es ein Klischee über Houser ? Ja, und wie ! Diese Kultur ist ja nun mehr oder weniger in den letzten Jahren von einer sehr kleinen und unbedeutenden Bewegung zu einem Modetrend par Excellence geworden. Sie reisst alles mit sich – selbst meinen bekennenden HipHopper-Buddy Goddeck. Houser sind in gewisser Weise das krasse Gegenteil der zuvor beschriebenen Spezies der Gothics – wenn auch eine gewisse gemeinsame Affninität zur nächtlichen Aktivität nicht abzustreiten ist. Sie tanzen scheinbar ewig gut gelaunt herum als hätten sie Wespen in der Unterhose… Houser sind entweder ewige Studenten oder Workaholic-Bänker, die am Wochenende die Sau rauslassen und abfeiern um montags wieder im Anzug auf der Arbeit zu hocken.

Vorlieben: Cool aussehen, die Nacht in seinem Club verbringen
Abneigungen: Ach quatsch, Houser sind Neo-Hippies: Sie haben alles und jeden lieb.
Kleidung männlich: Pornobrille, Sakko und hässliche Jeans
Kleidung weiblich: Von modisch-elegant bis zu dem schlechten Versuch, Rock-Style nachzuahmen
Lieblingsbeschäftigung: Mit den Händen wie blöde in der Luft rumfummeln
Traumjob: Ewiger Student / Bänker mit Koks-Sucht
Lieblingsnahrung: Diverse Alkoholische Getränke
Jährliches Highlight: „Ey das neue Discoboys-Album ist draussen ey !!!“
Lebenseinstellung: Das Leben ist eine Party
Todesart: Tod durch Übermüdung nach 86 Stunden durchfeiern
Hymne: „I can’t waaaaaait, for the Weeeeekeeend to begiiiiiiiiin !“
Dunkles Geheimnis: Ist eigentlich ab 3 uhr schon müde
Nickname im Net: Blechbuexxe